Der Integrationsfonds


Ziel des Fonds
Schnelle, unbürokratische Hilfe zur Lösung von (Alltags-) Problemen im Rahmen der Integration von Flüchtlingen an Stellen, wo staatliche und ähnlich gelagerte Maßnahmen nicht greifen und eigene Mittel nicht vorhanden sind.

Adressaten der Hilfe
Der Fonds hilft integrationswilligen Flüchtlingen bei ihren Bestrebungen, sich in die deutsche Gesellschaft einzufügen. Er unterstützt grundsätzlich einzelne Personen oder Familien.

Art der Hilfe
Unterstützt werden können alle Bestrebungen, die das Ziel des Fonds zum Gegenstand haben oder die Voraussetzungen dazu schaffen.
Dies kann die Übernahme von Kosten sein, jedoch auch das vorübergehende Übernehmen später rückzuzahlender Beträge (z.B. bei Diskrepanzen zwischen dem realen Leben und den Laufzeiten bürokratischer Antragstellung).
Die Hilfe wird grundsätzlich nicht durch Auszahlung von Bargeld, sondern durch Übernahme von Kosten gewährt.

Betreiben des Fonds
Der Fonds wird unter dem Dach der Bürgerstiftung Weimar im Rahmen eines Kontos geführt. Es ist möglich, in den Fonds zu spenden:

IBAN: DE27 8205 1000 0600 0881 11
BIC: HELADEF1WEM
Kontoinhaber: Bürgerstiftung Weimar
Spendenzweck: Über Grenzen Fonds

Die gespendeten Gelder werden ausschließlich für das Ziel des Fonds, wie oben beschrieben, eingesetzt. Sie werden nicht für Verwaltungs- oder Personalkosten verwendet.

Antragstellung und Entscheidung
Anträge zur Unterstützung aus dem Fonds können bei der Ehrenamtsagentur der Bürgerstiftung Weimar gestellt werden:

Ehrenamtsagentur Weimar
Teichgasse 12 a, 99423 Weimar
ehrenamt@buergerstiftung-weimar.de
Tel. 03643 - 815600

Die Entscheidungen über den Einsatz der Mittel treffen Vertreter von Bürgerstiftung, Ehrenamtsagentur und der Aktion "Über Grenzen" nach jeweiligem, persönlichem Abwägen der Situation. Entscheidungen müssen einstimmig sein, Ausnahme bei schwerer Krankheit oder längerer Abwesenheit eines Beteiligten.
Es gibt keine Verpflichtung zur Bewilligung von Anträgen. Die Bewilligung erfolgt schriftlich.
Der Antragsteller erhält eine schriftliche Begründung bei Nichtbewilligung.